Radschnellwege für Köln

© Bild der dkk-Webseite entnommen

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Der dialog kölner klimawandel ist ein Prozess, in dem Kölns BürgerInnen mit verschiedenen Partnern über die ‘grüne’ Zukunft Kölns nachdenken können – der dialog ist zudem ein Ideenwettbewerb:
Wie kann Köln zum Klimaschutz beitragen?

Initiatoren sind: “Dialog Kölner Klimawandel ist ein Kooperationsprojekt des KATALYSE Instituts für angewandte Umweltforschung, Köln mit dem hdak – Haus der Architektur Köln und dem IAK Institut für angewandte Kreativität, Köln. Seine Durchführung wird gefördert aus Mitteln des Klimakreises Köln.” – Mehr Informationen findet Ihr auf der Webseite des dkk, einfach auf das Bild klicken.

Auch DEINE FREUNDE wollen sich an diesem Wettbewerb beteiligen, wir haben bereits unten stehende Vorschläge gesammelt, wollen aber wegen des Arbeitsaufwandes (da sind wir ganz ehrlich) nur eine Idee in den Wettbewerb einbringen. Entscheide mit welche, entweder hier als Kommentar auf der Webseite oder stimme bei unserer facebook-Umfrage mit ab.

Unsere Vorschläge:

Vegetarischer Tag – Fleischkonsum (und seine ‘Produktion’) trägt in erheblichem Maße zum erhöhten CO2-Ausstoss bei. Dazu kommen natürlich noch die ethischen und gesundheitlichen Bedenken! Gent in Belgien hatte es 2010 vorgemacht, auch der WDR berichtete, eine prima Idee – auch für Köln!

Radschnellwege für Köln – Das Radfahren das Klima schont ist allgemein bekannt, doch wer in Köln mit dem Rad von A nach B möchte, braucht viel Zeit und Geduld, zumal wenn er/sie sich möglichst legal fortbewegen möchte. Radschnellwege fehlen in Köln völlig, eine Idee hier wäre z.B. eine Radspur auf der Nord-Süd-Fahrt.

Rheinenergie: Nur Ökostrom! – Den Strom vom eigenen Stadtwerkekonzern zu beziehen ist nicht nur ein Bekenntnis zu Köln, sondern hilft auch der Stadtgesellschaft im Ganzen, Gewinne fliessen schliesslich zum Teil auch in den Stadtsäckel. Doch im Strom-Mix ist nicht nur Atom-Strom, sondern auch der CO2-Killer Braunkohle. Wir wollen das ändern: Rheinenergie bietet nur noch Ökostrom an!

Vertical Farming in Köln – Vertikale Landwirtschaft oder Vertical Farming ist ein Begriff der Zukunftstechnologie, welche eine tragfähige Landwirtschaft und Massenproduktion pflanzlicher und tierischer Erzeugnisse im Ballungsgebiet der Städte in mehrstöckigen Gebäuden (sogenannten Farmscrapers) ermöglichen soll. Durch Vertical Farming erreicht man, das Lebensmittel dort erzeugt werden, wo sie auch verbraucht werden (Wegfall langer Anfahrtswege, dadurch CO2 Reduzuierung).
Die Idee wird seit mehreren Jahren in einigen Pilotprojekten untersucht und die technischen Vorraussetzungen sind gegeben. Bisher gibt es noch kein Projekt mit deutschem Standort, Köln könnte hier also eine Vorreiterrolle spielen.
Denkbar wäre es z.B., das leer stehende Deutsche Welle Hochhaus in ein solches vertikales Gewächshaus umzwandeln.

Bauwens Adenauer Park – Wir schlagen auch an dieser Stelle vor, die grüne Lunge Ehrenfelds endlich Realität werden zu lassen!

Grüne Brücke über Aachener Straße – Der Park “geht” weiter über die Straße. Auf der Brücke gibt’s eine Wiese, einen Fuß- (Jogger-) und einen Radweg. Und natürlich Bäume. Sie böte eine schnelle und ungefährliche Querung der Aachenerstr. An einer Stelle, wo der Autoverkehr das Geschehen klar dominiert und eine Querung der Strasse zu vernünftigen Bedingungen nicht möglich ist.
Die Brücke würde zum Symbol: Für mehr grün und für einen schnellen Radverkehr. Brücken werden als Bauwerke öffentlich wahrgenommen. Schöne Brücken bleiben im Gedächtnis. Die Brücke hätte Strahlkraft weit über Köln hinaus.

Automaut für Nicht-Kölner – Um den Verkehr und die damit einhergehende Umweltbelastung in Köln einzudämmen, schlagen wir eine Automaut für nicht in Köln gemeldete Fahrzeuge vor. Darüber erzielte Einnahmen können zur Querfinanzierung für andere umweltschonende Mobilitäts-Projekte eingesetzt werden (Verbilligung des ÖPNV, Ausbau des Fahrradnetzes, etc.).

Die ruhige Stadt – wie schöne wäre eine ruhige Stadt. Der Kölner Lärm entsteht in der Regel durch den Verkehr (siehe hier). Den meisten Lärm verursacht der Auto und LKW-Verkehr. An vielen Ort wird der EU-Grenzwert überschritten.
Maßnahmen: 01. Zu bestimmten Zeit und an bestimmten Orten dürfen keine LKWs fahren  02. Für ganz Köln gilt:  zwischen 12:00 und 15:00 Uhr und zwischen 22:00 und 6:00 Uhr gilt stadtweit Tempo 30.
http://www.zeit.de/auto/2011-07/tempo30-stadtverkehr/seite-2.  03. Es gibt städtische Ruhezonen: Dort sind nur 50 db erlaubt. (Ab 55 db kommt es bereits zu erheblichen Hör-Störungen). Elektro-Autos, Fahrradfahrer dürfen fahren.
Warum: Eine ruhige Stadt wäre viel lebenswerter. Lärm ist sehr ungesund. Lärm verursacht Stress. Gestresste Menschen sind nicht gut fürs Stadtklima, fürs Zusammenleben. Lärmverursacher verbrauchen Energie. Lärmreduktion ist Technologie.

KVB-Fahradverleih – Die Kölner Verkehrsbetriebe setzen ganz auf Nachhaltigkeit und stellen an den jeweiligen Endhaltestellen Mietfahrräder zur Verfügung. Damit ergänzt die KVB ihren Taxirufservice an den Endhaltepunkten um eine ökologische Art und Weise, den weiteren Heimweg anzutreten.

1 Euro am Tag oder 1 Euro pro Fahrt – Das Tarifsystem der KVB ist überteuert und unübersichtlich. Insbesondere die Monats- oder Jahreskarten sind aufgrund der hohen Kosten unattraktiv. 365 Tage = 365 Euro, so lautet dagegen die einfache Rechnung der Wiener Verkehrsbetriebe “Wiener Linien”. Eine gute Idee auch für die KVB. Für Spontan- und Gelegenheitsfahrer wird der Preis pro Fahrt – egal wie lang und wohin – auf 1 Euro festgesetzt. Zur Gegenfinanzierung sollten die Parkgebühren angehoben werden – außerdem könnte die Stadt eine Autoabgabe einführen. (Zur Finanzierung: Abschaffung Pendlerpauschale – Die Pendlerpauschale fördert das System Auto. Der Gebrauch der Klimakiller wird subventioniert – die Autofahrer fühlen sich von der Rückzahlung in ihrem Treiben bestärkt. Schafft man die Pendlerpauschale ab und reinvestiert das ersparte Geld in den ÖPNV, gelingt es vielleicht eher, die Menschen von den Vorteilen des öffentlichen Nahverkehrs zu überzeugen.)


Alles super Ideen!? Welchen Vorschlag sollen wir gemäß den Wettbewerbsbedingungen ausarbeiten?

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